17.04.2020 Gebäudebrand in Wallsbüll

    • Feuer

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    • 17.04.2020 Gebäudebrand in Wallsbüll



      Um 14:17 Uhr wurden die Wehren Wallsbüll, Schafflund und die FF Meyn per Löschzugalarm zu einem Einsatz mit dem Stichwort "unklare Rauchentwicklung" nach Wallsbüll alarmiert.
      Diese genannte Adresse kam allen Beteiligten bekannt vor, weil es dort am 08.01.2019 zu einem massiven Zimmerbrand gekommen war.

      Lage auf Sicht:

      Leichter Rauchaustritt aus dem Dachbereich, keine offenen Flammen, Gebäude vollständig eingerüstet bis zum Dach. Augenscheinlich wurden Dachdeckerarbeiten an dem Gebäude ausgeführt.

      Nach Eintreffen der FF Meyn an der Einsatzstelle wurde kurz mit dem Einsatzleiter die Aufgabe und die Fahrzeugaufstellung abgestimmt. Die FF Meyn hat auf der Nordseite des Gebäudes Stellung bezogen und den Auftrag für eine Außenangriff übernommen. Als erste Maßnahme sollten die Propangasflaschen aus dem Gefahrenbereich des Daches entfernt werden.

      Die Angriffstrupps der FF Wallsbüll und der FF Schafflund hatten den Auftrag, im Innenangriff den Brandherd zu lokalisieren und zu bekämpfen. Somit galt es, den Innen- und Außenangriff koordiniert abzuwickeln ohne einer gegenseitigen Gefährdung.

      Bei der Erkundung durch den GrpFhr der FF Meyn über das vorhanden Gerüst wurden schmelzende Teerdachbahnen auf dem Dach festgestellt. Der Angriffstrupp der FF Meyn wurde mit dem ersten Rohr über das Gerüst (4 Etagen) auf das Dach beordert. Mit der Säbelzahnsäge wurden erste Bereiche im Dach aufgesägt, hierbei wurde ein starker Abbrand an den Dachbrettern festgestellt.

      Um das Dach großflächig zu öffnen, kam die Multicut-Motorsäge der FF Schafflund zum Einsatz. Damit war es nun möglich, das Dach Stück für Stück im Brandbereich zu öffnen bis alle Glutnester erreicht waren. So mussten ca. 3 m2 Dachhaut entfernt werden um alle Glutnester abzulöschen.

      Die Zusammenarbeit der Trupps im Innen- wie im Außenangriff funktionierte hervorragend.

      Durch die Corona-Einsatzregeln war die FF Meyn mit 9 Mann vor Ort und hatte 8 Kameraden im Gerätehaus in Meyn in Bereitschaft.