28.10.2013 Sturmtief Christian sorgt für zahlreiche Einsätze

    • Technische Hilfe
    • 28.10.2013 Sturmtief Christian sorgt für zahlreiche Einsätze

      Das Sturmtief 'Christian', das mit Orkanstärke über Schleswig-Holstein gezogen ist, hat auch seine Spuren in Meyn und den umliegenden Wäldern hinterlassen. Um ca. 14:00 Uhr errreichte der erste Hilferuf aufgrund umgeknickter Bäume auf der Schafflunder Straße den Gemeindewehrführer.Die Leitstelle Nord war durch die Masse der Notrufe völlig überlastet, so dass die Wehrführung sich entschied, die Wehr über das interne Alarmierungssystem der FF Meyn zu alarmieren. Da der Funkverkehr zur Leitstelle völlig überlastet war wurde die Leitstelle über E-Mail über die Aktivitäten der FF Meyn informiert, hier ein paar Auszüge daraus:
      Einsatzinfo 15:26 Uhr zur Info: Sturmschäden, abgeknickte Bäume über den Straßen. Die Feuerwehr Meyn hat zur Betreuung von Personen, die mit Ihrem Fahrzeug nicht mehr weiter kommen, das Gerätehaus als Sammelstelle eingerichtet. Eine weitere Gruppe ist zur Begutachtung und ggf. Beseitigung der Schäden im Dorfgebiet unterwegs.
      Einsatzinfo Stand: 18:30 UhrBislang 13 Einsatzstellen abgearbeitet. Die 2 vorerst letzten Einsatzstellen werden gerade abgearbeitet. Hauptstraßen sind frei. Nebenwege größtenteils frei.Keine Verletzten.
      Die Einsatzstellen verteilten sich auf das gesamte Gemeindegebiet. Als erstes wurden die nördlich Zufahrt nach Meyn freigesägt, danach konzentrierte sich der Einsatz auf die L14 und die K 79 nach Handewitt. Diese musste mehrfach im Zuge der Arbeiten voll gesperrt werden.Gegen 20:30 Uhr waren die akuten Probleme in Meyn beseitigt und man konnte die Kameraden in Schafflund unterstützen. Hier wurden, gesteuert durch die Einsatzleitung in Schafflund, 5 Einsatzstellen angefahren, wobei nur an einer Gefahr bestand und man tätig werden musste.Ich möchte hier auch meinen Dank als Gemeindewehrführer an alle Landwirte zum Ausdruck bringen, die mit ihren Maschinen schon zu Beginn des Sturmes im größeren Umfang tätig geworden sind und ca. 80 % der Gemeindewege vom Windbruch beseitigt hatten. Reiner Hübel, Gemeindewehrführer