26.10.2012 Schwerer Verkehrsunfall mit Todesfolge auf der L14

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    • 26.10.2012 Schwerer Verkehrsunfall mit Todesfolge auf der L14

      Am 26.10.2012 um 11:25 Uhr wurde der gesamte Löschzug Mitte zu einem schweren Verkehrsunfall auf der L14 (Kreuzung Meyn) gerufen.
      Ein aus Richtung Kleinwiehe kommender LKW hat einen aus Richtung Schafflund kommenden PKW seitlich gerammt und ist anschließend seitlich im Graben zum stehen gekommen.
      Aus dem mit 4 Personen besetzten PKW konnte nur eine schwerverletzt gerettet und anschließend in ein Flensburger Krankenhaus transportiert werden. Der LKW-Fahrer wurde nur leicht verletzt.
      Die nachalarmierte Feuerwehr aus Handewitt konnte ohne Auftrag aus dem Einsatz entlassen werden.
      An dem Großeinsatz waren insgesamt 5 Feuerwehren, mind. 4 Rettungswagen, 2 Notärzte und ein umfangreiches Polizeiaufgebot beteiligt.
      Die L14 war für ca. 2 Stunden voll gesperrt.
      Die ersteintreffende Feuerwehr aus Meyn übernahm einen Teil der Strassensperrung, Betreuung von Verletzten und half bei der Fahrzeugöffnung.
      Die Meyner waren mit 6 Kameraden vor Ort.

      Schon während des Einsatzes und auch bei der anschließenden Nachbesprechung im Gerätehaus Schafflund waren Pastoren zur Seelsorge anwesend.


      Offener Brief


      Schwerer Verkehrsunfall auf der L14
      Kreuzung Meyn am 26.10.2012



      Als Gemeindewehrführer der Gemeinde Meyn möchte ich mich auf diesem Weg bei allen Einsatzkräften für die überaus professionelle Arbeit bei der Abarbeitung dieses tragischen Unfallgeschehens bedanken.


      Anfangen möchte ich bei den Kameraden der Leitstelle Nord, die eine umfangreiche Einsatzmittelkette mit 5 Feuerwehren, 7 Rettungswagen, 2 Notarztteams, 3 Notfallseelsorgern und einem umfangreichen Polizeiaufgebot in Gang gesetzt haben. Die Leitstelle Nord hat damit die Voraussetzungen geschaffen, das Unfallgeschehen bestmöglich abzuarbeiten.


      Die Kameraden des Löschzugs Mitte, bestehend aus den Feuerwehren Schafflund, Meyn, Wallsbüll und Kleinwiehe, haben in hervorragender Art und Weise die Standardeinsatzregeln des Löschzuges ohne großen Koordinationsaufwand umgesetzt und gemeinsam die belastende Arbeit bei der Bergung der Toten übernommen. Hierfür spreche ich Euch Kameraden meine Anerkennung und meinen Respekt aus. Danke!

      Wie richtig die vor ca. drei Jahren getroffene Entscheidung war, aus vier Gemeindewehren einen Löschzug zu formieren, hat sich bei diesem Einsatz zum wiederholten Male gezeigt. Im Gespräch mit den vor Ort eingesetzten Kameraden war ein deutliches „Wir“-Gefühl herauszuhören.

      Mein Dank gilt aber auch den Notärzten und Rettungssanitätern für ihre professionelle Arbeit. Die reibungslose Zusammenarbeit aller Rettungskräfte vor Ort war ein Beispiel für den hohen Standard, den wir mittlerweile erreicht haben.


      Der Einsatz der Notfallseelsorger vor Ort und bei der Nachbesprechung ist ein überaus wichtiger Baustein, damit wir alle aus solchen Einsätzen ohne bleibende Schäden zurückkehren.


      Reiner Hübel

      Gemeindewehrführer der Gemeinde Meyn


      Weitere Berichterstattungen:

      Quelle www.nonstopnews.de

      Familie bei Horrorunfall auf Landstraße bei Flensburg ausgelöscht:
      Peugeot-Fahrer missachtet Vorfahrt an Kreuzung, Sattelschlepper prallt in die Seite des PKW – Vater, Mutter und Sohn kommen ums Leben, Lebensgefährtin des Sohns erleidet lebensgefährliche Verletzungen
      Kreuzung mit \"Vorfahrt achten\"-Schildern versehen – LKW-Fahrer leicht verletzt


      Datum: Freitag 26.10.2012, ca. 11:30 Uhr

      Ort: L14 bei Handewitt, Kreis Schleswig-Flensburg, Schleswig-Holstein

      (ah) Bei einem Horrorunfall auf einer Kreuzung an Landstraße nahe Flensburg wurde eine ganze Familie ausgelöscht: Am Freitagmittag prallten auf der L14 ein Sattelzug und ein Peugeot zusammen. Drei Insassen des PKW waren sofort tot, eine weitere Person wurde lebensgefährlich verletzt. Der LKW-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Bei den Toten handelt es sich um ein Ehepaar und dessen erwachsenen Sohn, die Verletzte ist die Lebensgefährtin des Sohnes.

      Ersten Angaben zufolge hatte der Peugeot-Fahrer an der mit „Vorfahrt achten“-Schildern versehenen Kreuzung die Vorfahrt des Sattelzuges missachtet, so dass dessen Fahrer nicht mehr ausweichen konnte und der LKW in die Beifahrerseite des PKW krachte. Der Wagen wurde daraufhin auf den Seitenstreifen geschleudert, der LKW rutschte in den Seitengraben.

      Näheres ist zur Stunde noch nicht bekannt. Die Polizei hat umfangreiche Ermittlungen zum Unfall eingeleitet.