Beiträge von FFW Meyn

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    Am 24.10.2021 um 04:47 wurde die FF Meyn mit dem Einsatzstichwort FEU 2 nach Schafflund Hauptstr. 6 alarmiert.


    Darüber hinaus waren außer der FF Schafflund noch die Wehren aus Wallsbüll, Hörup, Meldeby-Holt und Nordhackstedt alarmiert und auf Anforderung des EL wurde auch die Drehleiter aus Harrislee nach gefordert.


    An der Einsatzstelle eingetroffen zeigte sich folgendes Bild:


    Ein über 300 Jahre alt großes Reetdachhaus stand im Vollbrand. Durch die Thermik wurde brennendes Reet bis auf die andere Straßenseite der B 199 getragen.


    Die FF Meyn erhielt den Auftrag, die Häuser in Windrichtung vor dem Überspringen des Feuers zu schützen. Dies wurde mit 2 C-Rohren umgesetzt.


    Um die Einsatzstelle gut auszuleuchten wurde unser Power Moon aufgebaut, dadurch war ein sicheres Arbeiten auf der östlichen Seite des Gebäudes gewährleistet.


    Als das Reet soweit herunter gebrannt war, dass der Funkenflug fast zum Erliegen kam, wurde ein C-Rohr zur Brandbekämpfung auf der Giebel- und Rückseite eingesetzt. Als weiteren Schritt wurde unser mobiler Werfer aufgebaut und damit ein massiver Löschangriff von der Seite auf das Gebäudes vorgetragen.


    Durch diesen massiven Angriff von der Drehleiter und dem Werfer der FF Meyn konnte der Brand sehr schnell unter Kontrolle gebracht werden.


    Da das Reet aber ständig wieder aufflammte, wurde durch die Einsatzleitung entschieden, dem Löschwasser Netzmittel zuzusetzen. Dies wurde über die Schaummittel-Zumischanlage des LF 10 der FF Meyn für die eigenen Rohre und die der Drehleiter umgesetzt.


    Die Atemschutzgeräteträger der FF Meyn wurden durch die Kameraden aus Wallsbüll und Hörup im Wechsel unterstützt.


    Die FF Meyn war mit 11 Kameraden vor Ort.


    Bericht auf Nordpreese.de

    Großfeuer zerstört historisches Reetdachhaus an der B199 – nordpresse mediendienst
    Schafflund – Es war über 300 Jahre alt und damit eines der ältesten Häuser in Schafflund – doch in der Nacht zu Sonntag feil das große Reetdachhaus am…
    www.nordpresse.de




    Am 22.09.2021 um 09:56 Uhr hat die BMA des Altenheims "Haus am Mühlenstrom" in Schafflund ausgelöst.

    Es wurde per Vollalarm die FF Schafflund und die FF Meyn alarmiert.

    1 Brandmelder in einem Patientenzimmer hat ohne erkennbaren Grund ausgelöst.


    Die FFW Meyn war mit 9 Kameraden im Einsatz.

    Zum dritten mal innerhalb kurzer Zeit hat am 14.09.2021 um 12:31 Uhr hat die BMA des Altenheims "Haus am Mühlenstrom" in Schafflund ausgelöst.

    Es wurde per Vollalarm die FF Schafflund und die FF Meyn alarmiert.

    1 Brandmelder im Dachgeschoss hat ohne erkennbaren Grund ausgelöst.


    Die FFW Meyn war mit 7 Kameraden im Einsatz.

    Am 14.09.2021 um 04:07 Uhr hat die BMA des Altenheims "Haus am Mühlenstrom" in Schafflund ausgelöst.

    Es wurde per Vollalarm die FF Schafflund und die FF Meyn alarmiert.

    1 Brandmelder im Dachgeschoss hat ohne erkennbaren Grund ausgelöst.


    Die FFW Meyn war mit 12 Kameraden im Einsatz.

    Am 13.09.2021 um 18:13 Uhr hat die BMA des Altenheims "Haus am Mühlenstrom" in Schafflund ausgelöst.

    Es wurde per Vollalarm die FF Schafflund und die FF Meyn alarmiert.

    2 Brandmelder im Dachgeschoss haben ohne erkennbaren Grund ausgelöst.


    Die FFW Meyn war mit 13 Kameraden im Einsatz.

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    Am 10.09.2021 um 14:52 wurde der Löschzug Mitte des Amtes Schafflund zu einem Baggerbrand auf dem Gelände einer Biogasanlage in Schafflund alarmiert.


    Beim Eintreffen der ersten Kräfte zeigte sich folgendes Lagebild:


    Auf einer weiträumigen Abbruchfläche stand weit weg von den landwirtschaftlichen Gebäuden eine Bagger im Vollbrand. Die Fermenter, Gärbehälter und das Maschinenhaus waren durch diesen abgerissen worden. Somit war die Lage vor Ort sehr entspannt.


    Bei Eintreffen der FF Meyn hatte die FF Schafflund den Erstangriff über den Schnellangriff des HLF im Einsatz und war dabei, den Schaummittel-Einsatz vorzubereiten.


    EL hat die Atemschutzgeräteträger der FF Meyn zur Unterstützung nach vorne beordert, die dann ebenfalls einen Schaumangriff aufgebaut haben. Durch den massiven Schaumangriff war der Brand schnell unter Kontrolle. Um den Brand im Motorraum zu bekämpfen wurde durch die abgebrannte Motorraumabdeckung von oben und durch die seitlichen Türen die Brandnester im Inneren abgelöscht.


    Bei der Nachkontrolle wurde festgestellt, dass die Kraftstoffleitung beschädigt war und Diesel austrat. Diese Baustelle wurde durch die FF Schafflund und den Löschzug-Gefahrgut dann in Eigenregie angearbeitet.


    Die FF Meyn wurde um 16:00 Uhr aus dem Einsatz entlassen.


    Die FF Meyn war mit 13 Kameraden vor Ort.



    Am 27.08.2021 um 00:21 hat die BMA des Altenheims "Haus am Mühlenstrom" in Schafflund ausgelöst.

    Es wurde per Vollalarm die FF Schafflund und die FF Meyn alarmiert.


    Ein Melder im Dachgeschoss hat fehlerhaft ausgelöst und wurde von der FFW Schafflund gereinigt und resettet.


    Die FF Meyn war mit 3 Kameraden im Einsatz.

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    Am 24.08.2021 um 17:38 Uhr wurde der Löschzug Mitte des Amtes Schafflund zu einem Brand auf einem Feld an der B199 gerufen. Ein Trecker mit einer Ballenpresse hat Feuer gefangen. Weitere Infos folgen ....

    Am 24.08.2021 um 17:38 Uhr wurde die FF Meyn zu einem Traktor/ Ballenpressenbrand an die B199 nach Wallsbüll gerufen. Schon während der Anfahrt konnten schwarze Rauchwolken erkannt werden. Nach Eintreffen an der Einsatzstelle wurde mit Feuerpatschen und Schnellangriffschlauch der Stoppelbrand unter Kontrolle gebracht und mit den Löscharbeiten der Maschinen begonnen. Gleichzeitig

    wurde die Wasserversorgung über mehrere hundert Meter aufgebaut. Durch die immer wieder entfachenden Glutnester in der Ballenpresse zogen sich die Löscharbeiten hin. Durch Einsatz unserer Löschlanzen konnten diese dann aber doch unter Kontrolle gebracht werden. Um 22.00 Uhr war unser Fahrzeug dann wieder einsatzbeit.


    Die FF Meyn war mit 11 Kameraden vor Ort.




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    Am 15.08.21 12:53 Uhr wurde der Löschzug Mitte des Amtes Schafflund nach Schafflund zur Sozialstation alarmiert. Hier hatte nach der abgegebenen Meldung ein Rauchmelder ausgelöst und eine Rauchentwicklung sollte wahrnehmbar sein.
    Lage auf Sicht nach Eintreffen der FF Meyn als zweite Wehr vor Ort: Keine Rauchentwicklung außerhalb des Gebäudes sichtbar. Kameraden der FF Schafflund stehen vor dem Haupteingang in Bereitstellung.

    Der an die FF Schafflund übergebene Schlüssel passte nicht zu dem Gebäude "Tagespflege". Da eine Sichtkontrolle durch alle Fenster keinen akuten Handlungsbedarf ergeben hat verzichtete der Einsatzleiter auf ein Aufbrechen. Nach dem der Schlüssel durch die Leiterin der Sozialstation übergeben wurde, konnten alle Bereich kontrolliert werden. Es konnte kein Rauchmelder erkannt werden, der ausgelöst hat und es war auch kein Brandgeruch wahrnehmbar.

    Somit konnte alle Einheiten, ohne aktiv zu werden, aus dem Einsatz entlassen werden.

    Am 15.06.2021 um 12:22 hat die BMA des Altenheims an den Auwiesen in Schafflund ausgelöst.

    Es wurde per Vollalarm die FF Schafflund und die FF Meyn alarmiert.


    Auch hier handelte es sich um einen Fehlalarm. Der gleiche Melder, der auch am Vortag auslöste, hatte auch hier wieder eine Fehlfunktion.


    Die FF Meyn war mit 3 Kameraden im Einsatz.

    Um 11:03 Uhr wurde Vollalarm für die Wehren Schafflund, Wallsbüll, Nordhackstedt und Meyn ausgelöst. In Schafflund war es in einer Lagerhalle zu einer Rauchentwicklung aus einer Wand gekommen.


    Noch auf der Anfahrt wurde durch die Leitstelle mitgeteilt, dass die Besitzer der Halle den Brand selbst löschen konnten und ein Eingreifen der Feuerwehr nicht mehr nötig wäre. Daraufhin hat der Einsatzleiter, GWF Schafflund, "Einsatzabbruch für alle mitalarmierten Kräfte" befohlen.


    Die FF Schafflund hat trotzdem die Einsatzstelle angefahren und den Bereich mit der Wärmebildkamera kontrolliert - ohne Feststellungen.


    Die FF Meyn war mit 15 Kameraden ausgerückt.

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    Am 25.05.2021 um 00:58 Uhr wurden die Wehren FF Meyn, FF Schafflund, FF Handewitt per Vollalarm zu einem Verkehrsunfall "TH Y, Menschenleben in Gefahr, PKW gegen Baum" alarmiert.


    Auf einem ausgebauten Feldweg in der Nähe des ehemaligen Munition-Depots war aus ungeklärten Gründen eine PKW Fahrerin auf gerader Strecke mit ihrem Fahrzeug nach links von der Fahrbahn abgekommen und mit erheblicher Geschwindigkeit auf einen Baum geprallt. Das Auto schleuderte mit einer 180 Grad Drehung zurück auf die Fahrbahn und blieb dort stehen.


    Der Fahrer eines Milchtankzuges hat die verunfallte Person gefunden, die Rettungskräfte alarmiert und die Betreuung der Fahrerin als Ersthelfer bis zum Eintreffen der Polizei übernommen.


    Feuerwehr und Rettungsdienst hatten Probleme die abgelegene Einsatzstelle zu finden.


    Lage nach Eintreffen der FF Meyn:


    Die Fahrerin wird durch die Kameraden der Polizei betreut, sie ist ansprechbar aber desorientiert, sie ist nicht in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.


    Der Rettungsdienst hat die Fahrerin stabilisiert, bevor sie seitlich mit Hilfe des Spineboards aus dem Fahrzeug gehoben werden konnte.


    Das Fahrzeug musste durch die Einsatzkräfte in den Graben geschoben werden, damit der RTW auf der einspurigen Strecke die Unfallstelle passieren und in die Notaufnahme bringen konnte.


    Die FF Handewitt und FF Schafflund konnten frühzeitig aus dem Einsatz entlassen werden. Die FF Meyn hat die Fahrbahn gereinigt und nach Abschluss der Arbeiten der Polizei übergeben.


    Die FF Meyn waren mit 11 Kameraden Kameraden vor Ort.


    Die FF Meyn wurde um 13:02 Uhr am 04.05.2021 zu einem Einsatz TH Klein "Baum auf Straße" in die Schafflunder Straße alarmiert. Keine 300 mtr. vom Gerätehaus entfernt war durch eine starke Windböe des Sturmtiefs "Eugen" ein Baum auf die Straße gestürzt und blockierte die rechte Fahrbahnseite.


    Als erste Maßnahme:


    - Wurde die rechte Fahrbahnseite gesperrt und der Verkehr an der Einsatzstelle vorbei geleitet.

    - Der Baum wurde mit der Motorsäge entastet und zersägt und am Straßenrand abgelegt.

    - Zur Verkehrssicherung unterstützte uns ein Fahrzeug der Straßenmeisterei.


    Die FF Meyn war mit 8 Kameraden vor Ort.

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    Um 10:46 Uhr wurde Vollalarm für die Wehren Schafflund, Wallsbüll, Nordhackstedt und Meyn ausgelöst. In Schafflund hat ein PKW in einer Garage angefangen zu brennen.

    Aufgrund der Tageszeit wurde in einer Stärke 1/3 ausgerückt (1 Gruppenführer, 3 Kameraden davon 2 PA)


    Durch die winterlichen Straßenverhältnisse war eine angepasste Fahrweise erforderlich. Schon auf der Anfahrt zum Einsatzortes konnte man die Rauchentwicklung sehr gut erkennen.

    Lage vor Ort:

    PKW brennt in der Garage, Dach der Garage ist mit dem Dach des Haues direkt verbunden. Die FF Schafflund hatte ihr erstes Rohr im Außenangriff vorgenommen, aber ohne Atemschutz. Nach Rücksprache mit der Einsatzleitung hat der Angriffstrupp der FF Meyn dieses Rohr übernommen und der Angriffstrupp ist zum Innenangriff vorgegangen.

    Das zweite Rohr wurde auf der Rückseite des Gebäudes durch die FF Schafflund in Stellung gebracht, da dort bereits durch die FH Tür dunkler Brandrauch austrat.

    Der 1. Angriffstrupp der FF Meyn wurde durch den 2.Angriffstrupp der FF Meyn nach ca. 25 min. abgelöst.


    Mit dem Druckbelüfter wurden die starke Rauchgase aus der Garage gedrückt, womit ein besseres Arbeiten der Angriffstrupps möglich wurde, da diese bei Nullsicht arbeiteten.

    Nach der intensiven Brandbekämpfung und Kühlung der Garagendecke hat die FF Schafflund mit dem Mehrzweckzug das Fahrzeug aus der Garage gezogen.

    Dadurch war es möglich alle Bereich des Fahrzeug abzulöschen.


    Nach Prüfung mit der Wärmebildkamera in der Garage und am Fahrzeug konnte "Feuer aus" gemeldet werden.


    Durch schnelle und beherzte Eingreifen des Löschzuges Mitte konnte hier Schlimmeres verhindert werden, da die Garage direkt mit dem Dache des Wohngebäude verbunden war.


    Durch die winterlichen Verhältnisse ist ein Kamerad der FF Meyn auf der eisglatten Hoffläche umgeknickt und gestürzt. Er wurde vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt und ist zur Kontrolle ins Krankenhaus gefahren.


    Die FF Meyn waren mit 8 Kameraden Kameraden vor Ort.


    Am 22.12.2020 um 05:29 Uhr wurde die FF Schafflund und FF Meyn per

    Vollalarm zu einem BMA Alarm im Altenheim "Haus am Mühlenstrom" im

    Schafflund alarmiert.

    Kurz nach Ankunft der Meyer Kameraden wurde von der Einsatzleitung der Einsatzabbruch durchgegeben. Ein Melder hat fehlerhaft ausgelöst.


    Die FF Meyn war mit 11 Kameraden vor Ort.


    Am 22.12.2017 um 00:28 Uhr wurde der Löschzug Mitte zu einem Feu G (Feuer Groß) nach Schafflund zu einem Gebäudebrand alarmiert. Beim Eintreffen der FF Meyn an der Einsatzstelle war der weit von der Hauptstraße zurück versetzte Gewerbebereich in eine sich ausbreitende Rauchwolke gehüllt. Dieser Teil der Bebauung besteht aus verschiedenen Gebäudeteilen die in einander verschachtelt bzw. aneinander gereiht sind.


    Brandbereich 1: Lagerhalle


    Der Brand war in einer Halle ausgebrochen die die Verbindung zwischen dem Verkaufsraum und der Doppelgarage darstellt. Hier war sowohl Ware zum Verkauf als auch eine große Anzahl an Gitterboxen mit Brennholze gelagert. Schon beim Eintreffen war sichtbar, dass sich das Feuer einen Weg in den Dachstuhl der Doppelgarage suchen wollte.


    Der Angriffstrupp der FF Schafflund bekämpfte den Brand der Brennholz-Gitterboxen mit Netzmittel. Dabei zeigte sich, dass sich das Feuer auf der abgewandten Seite und zwischen den Boxen nicht löschen lies. Dies führte dazu, dass das Feuer in den Dachstuhl der Doppelgarage übergriff.
    Um den Brand in diesem Bereich in den Griff zu bekommen wurde durch die EL ein kleiner Radlader an die Einsatzstelle beordert. Dieser konnte nun Gitterboxenstabel für Gitterboxenstabel aus der Halle transportieren. Noch vor dem Abtransport wurden diese mit Netzmittel vollständig abgelöscht. So konnte nach ca. 2 Std. dieser Brand gelöscht werden.


    Brandbereich 2: Doppelgarage


    Die FF Meyn erhielt bei der Kontaktaufnahme mit dem Einsatzleiter den Auftrag den Angriffstrupp mit der Wärmebildkamera in dem Dachstuhlbereich der Doppelgarage einzusetzen um eine Riegelstellung hin zum Wohnhaus zu bilden. Durch die Schwierigkeiten das Feuer in der Halle gänzlich zu löschen, griff das Feuer auf den Dachstuhl der Doppelgarage über.
    Der Angriffstrupps im Dachbodenbereich konnte die Übergangsstelle des Feuers von der Position der Dachbodenleiter aus nicht gezielt bekämpfen.
    Seitweise war nur eine Bekämpfung im Außenangriff möglich, dies zeigte aber keine Wirkung da die Dacheindeckung noch intakt und zu Teilen mit einen Photovoltaik-Anlage überbaut war.
    Daher wurde ein Sektionaltor der Garage mit der Säbelzahnsäge heraus geschnitten. Nun war es möglich durch die Decke der Garage die Löschlanzen einzusetzen. Dies führte zur weitgehendsten Eindämmung des Brandes. Um aber auch hier versteckte Brandnester ablöschen zu können wurde die Dachhaut in einem Sparrenfeld geöffnet. Diese Maßnahme führte auch hier letztlich zum Erfolg.


    Um diese zeitaufwändigen und kräftezehrenden Maßnahmen umzusetzen zu können, wurden durch den EL die Wehren: FF Nordhackstedt, FF Hörup, und die FF Medelby mit dem Stichwort: „Atemschutz“ nachalarmiert.
    Dieser umfangreiche Einsatz von Atemschutzgeräteträgern wurde über eine gemeinsam betriebene Atemschutzsammelstelle koordiniert.


    Bilder (c) Nordpresse



    Foto: Reinhard Friedrichsen


    Am Dienstag dem 21. November wurde das 1. Los der neuen Einsatzschutzkleidung an die 30 Kameraden der FFw Schafflund und FFw Meyn übergeben. Mit diesem Los wurden je 30 Einsatzjacken und Einsatzhosen sowie 30 Paar Schutzhandschuhe „Technische Hilfe“ beschafft. Ausgestattet wurden damit in erster Linie die Atemschutzgeräteträger der beiden Wehren.


    Die neue Einsatzschutzkleidung entspricht in Aufbau und Funktionalität dem aktuellsten Stand der Technik. Anders ausgedrückt: Hier wurde eine zeitgemäße Top-Funktionsbekleidung beschafft. Das größte Problem für einen Atemschutzgeräteträger im Einsatz ist, bedingt durch die körperliche Anstrengung und die auf ihn einwirkende Außentemperatur, dass es zu einem entsprechenden Wärmestau beim Träger kommt. Durch den modernen Aufbau der einzelnen Gewebelagen wird diesem Wärmestau entgegengewirkt. Auch die gewählte Farbgebung wirkt sich in dieser Hinsicht positiv aus. Bedingt durch die hellere Farbgebung, hier in Rot / Gelb, ist die Wärmeaufnahme geringer als bei der bisherigen dunkelblauen Bekleidung. Zum anderen ist die Sichtbarkeit und Warnwirkung am Tage, in Dämmerung oder bei Dunkelheit um ein vielfaches höher. Dies erhöht erheblich die Sicherheit für die sich im Verkehrsraum bewegenden Kameraden.


    Nach einer umfassenden Marktsichtung und der darauf folgenden öffentlichen Ausschreibung hat man sich für die Einsatzbekleidung der Fa. Consultiv, den „Fireliner“, entschieden. Für die Wahl des richtigen Aufbaus der Einsatzbekleidung stellt die Fa. Consultiv einen breiten Baukasten zur Verfügung. Für die Auswahl, welche Membrane, welche Isolationsausführung, welcher Futterstoff etc. zur Anwendung kommen sollte, haben wir eine kleine Gefährdungsbeurteilung vorgenommen. Dies gewährleistete eine bedarfsgerechte Ausführung der Einsatzbekleidung.


    Neben den genannten Kriterien ging es auch um die Funktionalität der Bekleidung. Hier waren Fragen zu klären wie: Wo sollen die Handschuhe gehaltert, sollen ein oder zwei Mikrophonhalter Funk angebracht werden? Im Zuge dieser Definitionen wurden auch Halterungen für eine Knickkopflampe und das bzw. die Funkgeräte festgelegt. Es wurde aber auch Wert darauf gelegt, dass die Einsatzjacke so gefertigt wird, dass in einem späteren Schritt ein integrierbarer Multifunktionshaltegurt eingezogen werden kann.


    Die gute Passform der Fireliner Einsatzbekleidung beruht auf einem besonderen Service der Fa. Consultiv. Der Hersteller ermittelte in persönlicher Beratung die richtige Größe und passt Hose und Jacke für jeden Brandschützer ganz individuell an. Dies garantiert, dass die Jacke mit eingezogenem Multifunktionsgurt eine Selbstrettung in Gefahrensituationen erlaubt. Hierzu bedarf es einer möglichst guten Passform von Hose und Jacke.


    Wir hoffen, dass wir hiermit den Kameraden eine bedarfsgerecht gute Einsatzbekleidung zur Verfügung stellen.




    Lokale Berichterstattung aus der shz


    sh:z/Flensburger Tageblatt/Text/Bild: Reinhard Friedrichsen vom 27.11.2017 – Quelle: https://www.shz.de/18431166


    Freude über neue Schutzkleidung


    Die Gemeinden Schafflund und Meyn investieren in den kommenden Jahren rund 90. 000 Euro in die Ausstattung ihrer Feuerwehren.


    „Wir werden wohl im Kreisgebiet die Vorreiter für eine neue Einsatzkleidung sein“, sagt Reiner Hübel, Wehrführer in Meyn, anlässlich der Einkleidung von jeweils 15 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Schafflund und Meyn. Ein Grund für die Neuausstattung liege darin, dass vor allem die alten Jacken das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hätten. Diese waren zudem aus Kostengründen teilweise über den Second-Hand-Markt beschafft worden und wiesen mittlerweile einige Mängel auf, die nur unter erheblichem finanziellem Aufwand zu beheben gewesen wären. Zunächst einmal werden alle Atemschutzträger der beiden Wehren ausgestattet werden, dann soll die übrige Einsatzabteilung folgen.


    Die leuchtend gelb-rote Farbgebung der neuen Montur sticht sofort ins Auge. Sie wird bislang nur von der Berufsfeuerwehr in Flensburg genutzt. „Die Sichtbarkeit und Auffälligkeit der Farbe ist ein Sicherheitsfaktor“, sagt Reiner Hübel. Er spricht dabei auch an, dass die farbliche Abweichung von den übrigen Wehren im Amtsbereich Schafflund durchaus zu kontroversen Diskussionen führt. „Wir stellen die Sicherheit vor die Einheitlichkeit“, verteidigt er das Vorpreschen in der Wahl der Einsatzkleidung.


    Die neue, auffällige Funktionsbekleidung ist, wie die vorherige, mit einer Membrane ausgestattet, deren Zustand nun allerdings, wie vorgeschrieben, überprüft werden kann, da das Innenleben über einen Reißverschluss zugänglich ist. Bei vorschriftsmäßiger Behandlung sagt der Hersteller eine Nutzungsdauer von 15 Jahren zu.


    Ein besonderer Service wurde den Kameraden zuteil, die die neue Kleidung erhielten: Der Hersteller ermittelte in persönlicher Beratung die richtige Größe und passte Hose und Jacke für jeden Brandschützer ganz individuell an – fast so wie maßgeschneidert. Dies ist nicht nur der Bequemlichkeit geschuldet, sondern hat auch einen Sicherheitsaspekt: In die Jacke kann ein Multifunktionsgurt eingezogen werden, womit sich der Feuerwehrmann sichern oder in Gefahrensituationen eine Selbstrettung vornehmen kann. Dazu bedarf es aber einer möglichst guten Passform von Hose und Jacke.


    „Ich erwarte, dass ihr mit Respekt und Sorgfalt mit der Kleidung umgeht“, sagte Hübel auch vor dem Hintergrund, dass beide Gemeinden sich bei dem Kauf der Einsatzkleidung finanziell stark engagieren. Ein Satz bestehend aus Hose und Jacke kostet etwa 850 Euro. Meyn wird in zwei Jahren zirka 30.000 und Schafflund in vier Jahren 60.000 Euro ausgeben, um die aktiven Kameraden mit der neuen Kleidung auszustatten. „Ziel der Gemeinde ist es, für die Feuerwehr das bestmögliche Material bereitzustellen“, sagt Rüdiger Glaubitz, stellvertretender Bürgermeister von Meyn.


    Gleicher Auffassung ist die Gemeinde Schafflund, wo die Gemeindevertretung ebenfalls einstimmig hinter dieser Investition steht. „Menschen, die sich freiwillig diesen Gefahren aussetzen, müssen auch vernünftig ausgestattet sein. Eine gute Ausrüstung ist das A und O“, bekräftigt Schafflunds Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen. Sie sieht vor allem die Einsätze auf der B 199 als Gefahrenquelle. Seit die Polizeistation Schafflund nicht mehr regelmäßig besetzt ist, seien es die Schafflunder Feuerwehrkameraden, die zuerst am Unfallort einträfen, da die Polizei erst aus Flensburg oder Harrislee käme. Leider nähmen Autofahrer auch in solchen Gefahrensituationen nicht immer ausreichend Rücksicht. „Die Feuerwehrkameraden dürfen sich beim Bergen von Unfallopfern nicht selbst in Gefahr bringen“, so Best-Jensen. Hier könne die Gemeinde mit der neuen Einsatzkleidung einen wirkungsvollen Beitrag zum Schutz der Kameraden leisten.

    Die Vorfreude auf die neue Einsatzbekleidung war allen Kameraden der FF Schafflund und FF Meyn anzumerken als sie am Donnerstag dem 24.08. zur Anprobe und Vermessen der neuen Einsatzbekleidung im Gerätehaus in Meyn zusammen kamen. Nach einer Vorlaufzeit von mehr als 15 Monaten, von den ersten Gesprächen und Diskussionen bis zu diesem Termin, ist nun ein Teilziel dieses Vorhabens erreicht. Im ersten Zuge werden alle Atemschutzgeräteträger und in den nächsten Jahren dann der Rest der Einsatzabteilung umgerüstet.


    Nach dem tödlichen Unfall bei einem Einsatz eines Atemschutzgeräteträgers in Marne hat man in beiden Wehren sich die Frage gestellt: „Sind wir richtig aufgestellt“ in Bezug auf die Taktik im Einsatz, der Ausbildung der Kameraden und deren persönliche Ausrüstung. Im Bereich Ausbildung und Taktik arbeitet man schon seit Jahren im Löschzug gemeinsam an einer steten Weiterentwicklung. Nach Einsätzen werden diese in Nachbesprechungen aufgearbeitet und ggfls. notwendige Anpassung in die Ausbildung aufgenommen.


    Bei der Einsatzbekleidung wurden erhebliche Diskrepanzen zu den in den letzten Jahren immer enger gefassten Vorschriften festgestellt. So hat man die Bekleidung teilweise aus Kostengründen über den Secondhand-Markt beschafft. Ein Teil der Bekleidung wies zu dem Mängel auf, die nur unter erheblichen finanziellem Aufwand zu beheben gewesen wären. Hierdurch entsprach die vorhandene Einsatzbekleidung nicht mehr den Erfordernissen und bedurfte somit einer Anpassung.


    Nach einer umfassenden Marktsichtung und der darauf folgenden öffentlichen Ausschreibung hat man sich für die Einsatzbekleidung der Fa. Consultiv den „Fireliner“ entschieden. Neben der besseren Funktionalität der Einsatzbekleidung liegt die für alle sichtbarste Veränderung in der Farbgestaltung der Einsatzbekleidung, die in Rot / Gelb gehalten ist. Man hat sich bewusst für diese Farbgestaltung entschieden, weil damit eine bessere Wahrnehmbarkeit bei Tag und Nacht gegeben ist und sie mehr Sicherheit für den Träger bietet. Somit hat man dem Argument Sicherheit den Vorrang vor einer einheitlichen Einsatzbekleidung im Amt gegeben.


    Zum Anderen kann in die Jacke ein Multifunktionsgurt eingezogen werden, womit sich die Kameraden sichern oder eine Selbstrettung durchführen können. Damit dies auch möglich ist bedarf es einer guten Passform von Hose und Jacke. Um dies zu gewährleisten war extra ein Vertreter der Firma vor Ort und hat für jeden die passende Größe ermittelt. Nach dieser Größenermittlung wird die Einsatzbekleidung nun speziell nach Bedarf gefertigt.


    Wir rechnen mit der Auslieferung Mitte/Ende Oktober. Dann werden wir ein wenig mehr über die Funktionalität der Einsatzbekleidung berichten.